Mamula Island – Herceg Novi, Montenegro

Für echt getestet: Mamula Island in Herceg Novi, Montenegro

Mamula Island – Herceg Novi, Montenegro

Über diesen Podcast:

Zugegeben dieses Hotel sorgt für Kontroversen: die kleine geheimnisvolle Insel, jahrzehntelang unzugänglich, war einst Festung später Gefängnis und heute urlauben hier Luxusreisende. Das mag makaber klingen, aber es ist ohne Frage einer der spannendsten Orte Montenegros. Worüber  sich ebenfalls nicht streiten lässt, ist die Schönheit der die Privatinsel vor der Bucht von Kotor umgebenden Natur. Wie dieser Ort zwischen Geschichte und Luxus balanciert und wie abenteuerlich die Anreise dorthin verläuft, erfahrt ihr in einer neuen Folge von Listen To Travel.

Themenübersicht:

01:35
Verlassen der EU Aussengrenze
04:28
Mamulas Vergangenheit
11:45
Ruhe, Diskretion & Intimität
17:00
Außergewöhnlich schöner Spa

Transkript:

Clemens: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Listen To Travel. Mir gegenüber sitzt Isabell. Hallo und ich bin Clemens. Ja, wir haben Europa verlassen, sind durch einen recht frostig anmutenden Grenzposten gekommen, haben das Festland verlassen, sind mit einem Boot auf eine einsame Insel gefahren. Und jetzt schaue ich durch meterdicke Wände, also Fensterschluchten aufs Meer. Isabel, wo sind wir?

Isabel: Wir sind gerade in Montenegro, auf Mamula Island ja Montenegro.

Clemens: Vielleicht ein paar Worte dazu. Wir sind eigentlich nach Kroatien geflogen.

Isabel: Ja, nach Dubrovnik.

Clemens: Ist es der nächste Flughafen, um hierher zu kommen.

Isabel: Ja, also, ich glaube, es ist auf jeden Fall der, der die besten Verbindungen hat von vielen europäischen Städten. Es gibt schon auch natürlich Flughäfen in Montenegro, aber das war jetzt eigentlich so von der Anreise her, dass sowohl nächste als auch abenteuerlichste.

Clemens: Ja, ich habe von rostigen Grenzposten gesprochen. Ja, also fühlt sich halt so ein bisschen so aus der Zeit geworfen, weil man dann wirklich halt erstmal Kroatien verlässt, also die EU, und dann fährt man so ein Stück im Niemandsland, kommt dann zum nächsten Grenzposten, wirkt ein bisschen abenteuerlich.

Isabel: Wir haben sogar Stempel im Pass bekommen.

Clemens: Ja, und dann kommt man hier natürlich nicht trockenen Fußes her.

Isabel: Das stimmt, das stimmt. Dann muss man mit einem Schnellboot fahren ab dem Porto Nui Hafen und wird hier in, würde ich sagen mal so 20 bis 25 rasanten Speedboat Minuten auf die Insel gebracht. Man kann sie aber schon sehen, wenn man quasi kurz nach der Grenze, wenn man noch so einen Berg gerade so fährt. Hat uns der Fahrer schon darauf hingewiesen, dass das die Insel ist, die wir besuchen werden. Und da hat man wirklich so einen ganz, ganz tollen Blick schon als erstes erhaschen können.

Clemens: Ja, es ist eine ganz kleine Insel, 200 mal 200 Meter, ziemlich rund und mitten im Meer. Wie jede Insel auch. Wirklich?

Isabel: Ja, gut, wir haben auch schon eine Erfahrung. Wir waren ja schon irgendwie auf den Malediven. Oft. Aber es ist trotzdem jetzt hier so in Europa schon noch mal wirklich was Besonderes. Und natürlich auch diese wunderschöne Landschaft drumherum, die sich durch wirklich viel bergiges, bewaldetes Land kennzeichnet.

Clemens: Ja, ich würde sagen, es ist schon was Besonderes. Also ein Hotel auf einer Insel in Europa, oder? Ja, gibt es schon.

Isabel: Ja, wirklich. Dieses ein Hotel, eine Insel Konzept, das kennt man.

Clemens: Nur vom Boot her kommt und auch alles angeliefert werden muss. Per Boot.

Isabel: Ja, ja. Also wie gesagt, in Europa gibt es ja auch Inseln. Mallorca zum Beispiel ist eine Insel. Ibiza ist eine Insel. Aber hier ist es natürlich dieses ein Hotel, eine Insel Konzept, was in anderen Destinationen total gängig ist, wie zum Beispiel die Malediven. Aber in Europa ist es echt sehr außergewöhnlich.

Clemens: Ja, natürlich, Mallorca eine Insel, Aber die hat natürlich dann Infrastruktur und eigenes Leben. Hier ist es wirklich einfach eine abgeschiedene Insel im Meer, die gerade mal 200, mal 200 Meter groß ist. Und nur diese, diese Festung hier, dieses Fort beherbergt.

Isabel: Wir kamen hier relativ ahnungslos eigentlich her, ohne dass wir uns groß Gedanken gemacht haben, was der geschichtliche Hintergrund zu der Insel war oder zu dieser, zu diesem Ort. Und sind dann ja wie gesagt relativ ahnungslos eigentlich in das Memorial Center der Insel reingelaufen und waren dann doch erstmal so ein bisschen. Verwundert. Ist vielleicht zu viel gesagt, aber doch haben wir uns eben dann erstmals mit der Geschichte der Insel auseinandergesetzt, die doch auch ziemlich traurig eigentlich ist, da es zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges irgendwie zwischen 19 41 bis 43, glaube ich. Die während des Zweiten Weltkrieges von den Italienern genutzt wurde als Gefangenenlager Im Prinzip, oder?

Clemens: Ja, also wir waren ja schon in vielen Hotels, die mal einem anderen Zweck dienten. Wir waren schon in einem alten Krankenhaus, das in ein Hotel umgebaut wurde. Was waren wir denn noch so alles? Wir waren schon in einer alten Militäranlage, die zu Trainingszwecken, wo die Einheimischen ihren Wehrdienst geleistet haben. Also es ist ja nicht so unüblich, dass das Orte dann umgewidmet werden in ein Hotel. Aber hier ist es tatsächlich zum allerersten Mal ein Gefängnis. Und das ist natürlich schon ein bisschen makaber. Wobei man sagen muss, es wurde natürlich nicht als Gefängnis gebaut, sondern ein Fort ist ja in erster Linie. Diente mal den Verteidigungszwecken. Das wurde 19. Jahrhundert erbaut. Da gibt es eigentlich um die die Bucht hier zu schützen, gab es zwei Forts, also zwei Wehranlagen auf so kleinen Inseln, militärisch bewohnt sozusagen. Und als Verteidigungszwecke diente das. Aber dieses Wort hat eben auch eine kurze, aber dunkle Geschichte. Es wurde dann wirklich zeitweise als Gefangenenlager genutzt.

Isabel: Ja, das kann natürlich dann so. Der erste Gedanke war, dass man sich denkt Hm, okay, wenn man das jetzt vorher gewusst hätte, hätte man sich dann auch dafür entschieden. Aber ich muss sagen, ich bin jetzt echt für mich einfach so zu dem Entschluss gekommen. Es ist wirklich so, wie es vorher auch aussah. Das kann man eben auch sich alles ansehen, war es doch sehr zerfallen, weil es dann eigentlich nach Schließung, also dieses Fort im Prinzip zerfallen ist und es nicht mehr wirklich von irgendwem genutzt wurde. Und jetzt? Heute ist es wirklich Wunder Wunder wunderschön restauriert worden. Es sind echt wirklich hohe Millionenbeträge hier investiert worden, um ein Luxushotel daraus zu machen und dem Ganzen jetzt quasi etwas Positives wieder überzustülpen. Und wenn man es so sieht. Ich glaube, die Insel wurde auch immer schon gerne auch genutzt für Ausflüge von den Einheimischen mit Booten und für Feierlichkeiten. Dann bekommt das jetzt einfach wieder so seinen positiven Charakter zurück. Und ich muss echt sagen, diese Renovierung hier ist wirklich echt ganz, ganz exzellent gelungen. Und ich glaube, das war auch so das Agreement mit der Regierung, dass hier jetzt ein Luxushotel entstehen darf. Aber dass die Geschichte nicht verleugnet werden darf. Es musste zum Beispiel dieses diese kleine, dieses kleine Memorial Center entstehen und an dem Eingang von der Zugbrücke zu dem Fort ist noch so eine Gedenktafel, um eben auch das nicht zu vergessen, sondern auch das, was hier passiert ist, eben ins Bewusstsein der Menschen, die hierher kommen, zu bringen. Und ich glaube, dennoch darf man uns dann heute auch mit allem Luxus, den es bietet, genießen dürfen.

Clemens: Ja, ich denke auch. Also klar, es gibt immer die einen, die sagen sowas ist pietätlos, sowas gehört sich nicht. Aber ich finde auch, man kann sich auch aufs Positive konzentrieren und die Realität ist einfach, dass jetzt das auch jetzt nicht so geschichtsträchtig hier ist, dass Montenegro sich das leisten kann, dass jetzt irgendwie als Mahnmal oder Museum zu erhalten, sondern die Realität war, dass es halt total vor sich hin gerottet ist und geplündert wurde und vermüllt war. Und dass ein Investor 35 Millionen € investiert hat und es jetzt ein UNESCO Kulturerbe ist und hier das Gedenken nicht vergessen wird, aber einfach sich an der Schönheit des Ortes gefreut wird. Ich würde sagen, so kann man das einfach stehen lassen.

Isabel: Ja, und mit Sicherheit sorgt auch dafür, dass Montenegro einfach auch ein bisschen mehr in den Fokus der Luxusreisenden gefallen ist. Denn hier gibt es mittlerweile eigentlich neben Mamula Island noch zwei weitere große internationale Brands, die sich hier eingesetzt haben. Das eine ist in Amman und das andere in only. Also wirklich, dass man sagen kann, das sind die Top Luxusketten der Welt, die sich eben in Montenegro eine Dependance gesichert haben. Und genau das bringt dem Land, wo man schon noch merkt, wenn man aus Kroatien kommt und über die Grenze geht das hier doch der STANDARD. Wenn man sich um blickt. Man kann es eigentlich gar nicht so richtig in Worte fassen, woran es liegt, Aber schon einfach daran, an den Autos, die man sieht, was man sieht, wie die Leute leben. Und man merkt schon, dass der STANDARD so ein bisschen absinkt im Vergleich zu Kroatien, was in der EU ist. Ja, und ich glaube einfach, dass das Land auch durch diese Hotellerie, die eben alle hier auch in der in der Gegend beheimatet sind, dass ich da viel, viel Positives auch tun wird.

Clemens: Ja, es hat auf jeden Fall noch Entwicklungspotenzial. Und der Tourismus wird hier natürlich auch. Ja, Lebensstandard und Arbeitsplätze bringen.

Isabel: Ja ein bisschen mehr.

Clemens: Ja, genau. Jetzt beschreiben wir das Ganze noch mehr. Also ja, es ist wirklich eine wunderschöne Küstenregion hier Hat fast auch so ein bisschen was von Amalfiküste, muss man fast sagen. So steinige Felsen und natürlich das Mittelmeer in all seiner Schönheit. Und ja, wie schon erwähnt, ist es halt wirklich was ganz Besonderes. Natürlich auch einfach hier schon so die Anfahrt. Das ist halt nicht einfach nur irgendwo Hotel, sondern einfach so mit dem Boot hier ankommen und wirklich so zu wissen, okay, man ist hier ganz abgeschieden auf einer einsamen Insel, das ist schon was Besonderes.

Isabel: Ja, ja, es ist natürlich auch sehr intim hier. Also jetzt gerade. Wir können leider nicht sagen, dass wir die einzigen Gäste sind, aber wir sind die fast einzigen Gäste. Also es ist wirklich jetzt auch zum Ende der Saison hier, die immer von April bis Oktober geht, ist es sehr, sehr ruhig. Aber wie uns erklärt wurde, ist es generell ein Ort, der nie, sage ich jetzt mal, eine volle Auslastung hat. Also ein Ort, der mit Ruhe verbunden ist. Und ich finde es auch wirklich zum Runterkommen für jemanden, der sagt Ich bin irgendwie total gestresst, ich brauche jetzt mal irgendwie wenig Reize. Schönes Bad, leckeres Essen und einfach so die Natur und die diese Schönheit auf sich wirken zu lassen. Das ist echt eine super Wahl, weil man hier wirklich einfach in einer komplett anderen Welt ist. Und das eigentlich auch. Ab dem Moment, wo man schon den Fuß ins Boot setzt, taucht man echt einfach in diese wunderschöne Küstenlandschaft ein und wird irgendwie so Teil des Ganzen.

Clemens: Ja, absolut. Ja, wirklich. Diskretion und Ruhe sucht, Der ist hier wirklich genau richtig für natürlich hier keine Also alles halt sich wenige Gäste teilen. Der Strand, so ein kleiner Strand, dann so felsige kleine Wege nach unten, wo man dann direkt ins Mittelmeer springen kann. Ja, und vielleicht einfach mal zum Objekt selbst. Also es ist so eigentlich so eine kreisrunde Burg und ja, mit so wirklich Zugbrücke und so eine richtige Wehranlage. Und die halt ganz, ganz aufwendig saniert und wunderschön geschmackvoll eine Luxus Hotellerie geschaffen wurde. Also man sieht wirklich, wo hier auch 35 Millionen hingeflossen sind. Also es ist alles total penibelst restauriert und ja auch wundervoll geschmackvoll ausgestattet. Das Burginnere ist dann. Also erstmal ist es natürlich wirklich so eine kreisrunde Wehranlage. Man kann eigentlich so rumgehen. Es hat in der Mitte so ein Atrium, wo dann der Spa eigentlich auch angesiedelt sind und im ersten Stock dann so auch kreisrund. So Panorama Suiten.

Isabel: Wie heißen die genau? Da sind wir jetzt in einer in der 405, die auch wirklich einen besonders schönen Blick hat, würde ich sagen. Es hat uns auch die Dame, die uns das Zimmer gezeigt hat, hat auch gleich gesagt es ist ihre Lieblingssuite, den schönsten Blick. Also die ist wirklich toll. Und wie du sagst, es ist so unglaublich geschmackvoll eingerichtet und gehalten und ich glaube einfach, das ist bestimmt sehr, sehr schwer, wenn man auch hier sieht, es wurden jetzt nicht Fenster vergrößert, sondern man hat eben diese Fensterfluchten, wie du sie eingangs schon beschrieben hast. Und mit dem, was man hatte, musste man natürlich irgendwie schauen, dass möglichst doch dem STANDARD des Luxusreisenden irgendwie ansehnlich zu machen und zugleich eben diesen geschichtsträchtigen Ort irgendwie zu erhalten und dem gerecht zu werden. Und es ist echt, wirklich unglaublich schön gemacht und hochwertig ausgestattet. Also eines der schönsten Hotelzimmer, in denen ich jemals war. Muss ich echt sagen.

Clemens: Ja, also das Mauerwerk ist natürlich ganz ursprünglich so rauhes Mauerwerk, Sandstein, große Brocken.

Isabel: Es liegt offen, muss man auch sagen.

Clemens: Und dann ist es aber wirklich einfach so geschmackvoll. Diese Mischung aus diesem rauen Stein und diesen Felsen. Aber dann einfach so wirklich geschmackvolle Stoffe und Möbel. Und das war so organisch irgendwie so, also nicht so diese, dieser, dieser grelle Luxus, so dieses geschmacklose Vollpfropfen mit Luxus, sondern irgendwie hat das alles so ein so passt, so wundervoll, wirkt so natürlich und und organisch alles.

Isabel: Ja, also ich finde das wirklich sehr, sehr, sehr, sehr schön. Und natürlich lebt es auch davon, dass man halt diese wunderschöne bewaldete Steilküste sieht und das Meer vorgelagert hat, das Fenster aufmacht und sofort das Meeresrauschen ins Ohr geht, man bei Meeresrauschen einschläft, morgens dann quasi sich schon guckt und entsprechend ausrichtet, um den Sonnenuntergang von seinen kleinen Fensterchen sehen zu können. Also es ist wirklich einfach unglaublich schön. Man kommt sich wirklich fast vor wie so ein kleines Burgfräulein, weil man halt irgendwie von überall aus diese diese Blicke eben aufs Meer erhascht und auch auf diese Bucht auch hat.

Clemens: Ja, dann haben die einen wirklich besonders außergewöhnlich schönen Spa, der auch den ganzen Tag offen ist für die Gäste von 10:00 bis 10:00, den man wirklich nutzen kann, Der einfach auch so einladend offen ist, dass man halt einfach keine Türen oder irgendwie so abgeschlossene Bereiche, sondern das ist irgendwie so, so Teil des ganzen Hotels. Also man fühlt sich da auch so eingeladen, einfach wirklich reinzugehen und das zu nutzen. Also in vielen Hotels ist ja irgendwie so ein abgeschiedener Bereich und dann muss man, denkt man sich so okay, da geht man so hin oder zieht sich dann um. Und ich finde, das ist hier also hat einen sehr prominenten Charakter irgendwie. Es ist wirklich so, so omnipräsent, einfach dieser Spa.

Isabel: Ja, das stimmt total. Also insbesondere, wenn man jetzt in diesem einen Teil von diesem Ort, den du vorhin beschrieben hattest, eben der ein quasi rundes Objekt innerhalb des runden Objektes fort ist, wenn man sich das besser vorstellen kann und da eben, wenn man reinkommt, direkt Kerzen. Und man ist eigentlich schon direkt, wenn man so auf sich auf den Weg in sein Zimmer macht, irgendwie Teil dieser Spa Atmosphäre und in von diesem runden Mitteltrakt quasi ausgehend gehen dann eben eigentlich in alle Richtungen gehen eben kleine Gänge und Wege, die entweder zu treatment Cabins zu Räumlichkeiten mit Ruhe, mit Ruheräumen führen. Also man kann sich überall, wie du sagst, man kann sich da einfach überall bewegen. Es gibt eine finnische Sauna, es gibt eine Sauna, es gibt ein Dampfbad. Es gibt noch mal so einen Raum, der mit diesen Himalaya Salzsteinen ausgelegt ist, wo man sich auch reinsetzen kann und davon gesundheitlich profitiert. Und das ist echt total schön. Also man ist da wirklich, wie du sagst, einfach so, das ist nicht abgetrennt oder so, dass man denkt ach, man muss jetzt erst sich umziehen und dann da rein und so, um sich das mal anzugucken, sondern es ist wirklich im wahrsten Sinne integriert und man kommt eigentlich, insbesondere wenn man hier in dem Trakt wohnt, an diesem Spa Thema gar nicht vorbei. Der Yogaraum steht offen. Es gibt sogar zwei Räume mit wunderschönen Klangschalen. Und ja, es ist einfach wirklich so ein Ort, der schon auch spirituell ist.

Clemens: Ja, ich würde auch sagen, das ist auf jeden Fall eine Empfehlung, um wirklich so zur Ruhe zu kommen und zur Gesundheit und wirklich den Spaß wirklich einfach auch so jeden Tag zu nutzen.

Isabel: Erstaunlicherweise darf man hier auch mit Kindern kommen. Das hat mich tatsächlich auch ein bisschen gewundert, weil dadurch, dass es so eine sehr intime Atmosphäre ist, alles hier auf dieser Insel. Ich habe jetzt nicht recherchiert, wie viele Zimmer es sind, aber es sind ist wirklich ein Boutiquehaus. Also es sind mit Sicherheit unter 30 Zimmer. Und ja, also das ist halt von der Atmosphäre her. Es ist eigentlich fühlt sich total nach Adults only an, weil alles, wie wir jetzt auch dieses Spa beschreiben, ist natürlich nicht darauf ausgelegt, dass da irgendwie Kinder durchrennen und groß Lärm machen, aber sie sind erlaubt. Vielleicht dazu auch noch kurz. Seit 1. Juli trägt es eben noch diesen Zusatz Mamula Island bei Benji Andre ist die erste europäische Dependance von dem asiatischen, doch recht bekannten Brand Benny Andre, der ja seine Wurzeln in Singapur hat. Und ja, ich glaube, das ist echt so super spannend, dass die jetzt natürlich auch hier mit der Zusammenarbeit mit Mama Ulla den Stepp auf den europäischen Markt gemacht haben. Und es wird bestimmt auch nicht das letzte Haus sein.

Clemens: Ja, also ich würde sagen, alles in allem wirklich ein Juwel. Wirklich ein Geheimtipp.

Isabel: Ja, und auch wirklich was total besonderes. Also von der Einreise bis zu ein Hotel, eine Insel Konzept innerhalb Europas, was man hier eigentlich so nicht kennt. Über wirklich auch diese schönen verschiedenen Spots, die du auch angesprochen hast, finde ich auch echt besonders. Und man ist da eben teilweise wirklich einfach ganz alleine. Heute haben wir uns zusammen mit einem anderen Paar irgendwie den Strand geteilt. Dann gibt es irgendwie noch mal so Lounges, dann gibt es eben diese, diesen Weg, der in diese Klippen und Steinformationen irgendwie integriert ist, wo man direkt ins Wasser springen kann. Dann gibt es einen super schönen, großzügigen Poolbereich, im Prinzip mit drei verschiedenen Becken, dem Restaurant, was daran anschließt, wo man von Frühstück und Abendessen alles genießen kann und auch da ähnliche Policy wie eben auch beim Spa. Das ist auch einfach den ganzen Tag offen und das ist eben auch so schön, weil man hier irgendwie auch so das Gefühl hat, dem Gast wird kein Rhythmus irgendwie übergestülpt. Man kann zum Beispiel bis 11:30 frühstücken, was ich persönlich toll finde und was ja in den wenigsten Hotels immer der Fall ist. Bei den meisten ist es ja immer noch so von Montag bis Freitag kann man bis zehn oder 10:30 und dann am Wochenende noch mal vielleicht eine halbe Stunde länger. Aber das ist wirklich besonders hier. Gerade weil es so intim und Boutique ist, dass man eben hier so so eine riesen Spannbreite hat, sich da wirklich so auszuleben, wie man das möchte, wie man da selber drauf Lust hat.

Clemens: Am besten mal auf die Webseite gucken, um auch den das besser zu verstehen, wie geschmackvoll das wirklich hier aussieht.

Isabel: Von der Landschaft her hat es eben auch ganz viel Aloe Vera Pflanzen. Olivenbäume natürlich. Diese große Burganlage nimmt natürlich einen Großteil einfach ein.

Clemens: Ja, absolut. Auch einfach schon Montenegro wirklich? Auch ein Tipp, weil es natürlich hier die gleiche schöne mediterrane Mittelmeernatur hat wie Italien zum Beispiel, aber natürlich Italien ja vom Tourismus schon so weiterentwickelt ist. Und hier ist natürlich wirklich noch ein bisschen unentdeckt, sondern hier kann man wirklich natürlich noch so ein bisschen Ursprünglichkeit finden und ein bisschen. abseits des total geleckten Tourismus?

Isabel: Ja, bestimmt, Weil wir nicht das letzte Mal in Montenegro.

Clemens: Ja, ja, so ist jetzt auch noch ein Gefängnis in unsere Reiseliste gekommen. Krankenhäuser, Gefängnisse?

Isabel: Ja, aber was ich mir wirklich gedacht habe, gerade wenn man so auf dieser Ebene sitzt und im Restaurant isst und diesen Blick auf dieses, diese innere, diesen inneren Burg Kreis noch mal genießt, wo daneben Spa und die Suiten ansässig sind, hat man oben auch so eine kleine Antenne. Und ich finde wirklich so diese ganze Kulisse. Mich hat es echt total daran erinnert. Einfach so an die Hochburg vom nächsten James Bond Bösewicht. Also ich könnte mir wirklich total vorstellen, dass ich hier irgendwie so ein Bond Film drehen und irgendwie am Ende, so wie jetzt in der letzten, in dem letzten Teil irgendwie dann Daniel Craig als Bond mit der ganzen Insel hochgeht, weil der Bösewicht irgendwie alles verbockt hat und es keine andere Lösung gibt, die Welt zu retten, als sich selbst zu opfern und alles hochgeht. Das könnte ich mir hier so als Filmkulisse.

Clemens: Wunderbar.

Isabel: Vorstellen.

Clemens: Es gibt auf jeden Fall eine gute Filmkulisse hier, weil diese Wehranlage auch so ein bisschen so ein bisschen seltsam aussieht. Also fast so ein bisschen futuristisch eigentlich. Dafür, dass es ja schon wirklich sehr, sehr alt ist, sieht es wirklich so ein bisschen ungewöhnlich aus. James Bond Ja, ein bisschen hast du schon recht.

Isabel: Bond Feelings.

Clemens: Ja, dazu passt er dann auch. Hier Einfach so mit dem Boot her zu kommen, ist auf jeden Fall was ganz Besonderes. Ja, dann verbleiben wir in diesem Sinne und melden uns demnächst wieder mit einer neuen Folge.

Isabel: Vielen Dank fürs Reinhören und bis bald.

Clemens: Tschüss!
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