Chateau de Picheny – Champagne, Frankreich

Chateau de Picheny – Champagne, Frankreich

Über diesen Podcast:

Herzlich willkommen in der Champagne! Reise mit uns in das Chateau de Picheny und erfahre, wie es sich als Schlossherr-in dieses kleinen Bijous auf dem Französischen Landleben anfühlt.

Das Chateau beherbergt nur drei Zimmer und die Gäste tauchen in eine wunderbare Welt voller Antiquitäten, Kultur und feiner Französischer Küche ein.

https://www.chateaudepicheny.com

 

Listen to the specific part

00:29
Die Nähe zu Paris
03:16
Das Chateau
07:56
Die Antiquitäten
11:40
Liebe zur Französischen Küche
26:12
Zielgruppe
26:53
TopList Fazit

Episode Transcript:

00:00:10
Clemens: Herzlich willkommen zu Listen to Travel. Mir gegenüber sitzt Isabel und ich bin Clemens. Die Grillen zirpen, sanfte Regentropfen fallen auf die Blätter und wir sind im schönen Frankreich.

00:00:27
Isabel: Deswegen auch Bon Soir.

00:00:29
Clemens: Ja, gestern waren wir noch in Paris.

00:00:32
Isabel: Ja, Paris kennen wahrscheinlich die meisten von euch als Hauptstadt von Frankreich und Wunder Wunder, wunderschöne Metropole. Wir lieben Paris, waren schon ganz, ganz oft da eine unserer Herzen Städte. Und heute wollen wir euch aber gar nicht von unserem Hotel Aufenthalt in Paris erzählen, weil wir uns da wirklich ein bisschen schwer eigentlich eines rauszupicken und dieses Mal auch was cooles Neues gemacht haben, was wir euch echt auch weitergeben können, weil wir tatsächlich bisher nie auf die Idee kamen, so zu reisen, es aber irgendwie total gut finden. In vielerlei Hinsicht. Und zwar haben wir tatsächlich jetzt in der Zeit, in der wir in Paris waren, jede Nacht in einem anderen Hotel geschlafen und die jeweils in einem anderen Bereich von Paris. Und wir finden, es bietet sich echt für so große Städte wie Paris total gut an, einfach die Viertel quasi, sich nicht von einem Startpunkt aus zu erschließen, indem man die Metro nimmt und weite Distanzen zurücklegt, sondern wirklich einfach die Hotels so auszuwählen von den Vierteln, die einen interessieren und dann eben so das Drumherum zu genießen. Also es vielleicht jetzt nicht die richtige Art, wenn man das erste Mal in Paris ist, weil dann möchte man natürlich in wahrscheinlich kurzer Zeit viel sehen. Wir kennen jetzt einfach Paris schon und wollten uns so ein bisschen treiben lassen und fanden es echt eine Wunder. Wundervolle Art, einfach die Stadt zu erleben und echt eine coole Idee, die wir eben sehr sehr gerne einfach mal kundtun wollen. Dann mit vielleicht der eine oder andere sich denkt stimmt, warum eigentlich nicht echt? In einer Stadt eben mehrere Hotels zu buchen? War echt eine tolle Erfahrung.

00:02:11
Clemens: Für uns, da gebe ich dir recht. Das war eine sehr gute Idee von dir. Das machen wir denke ich öfters. Genau, aber wo sind wir denn jetzt?

00:02:22
Isabel: Gerade jetzt gerade haben wir eben die Hitze der Stadt und den Trubel, die diese mit sich bringt, hinter uns gelassen und sind aufs Land geflüchtet und tauchen gerade ins französische Landleben ein. Wir sind in der Champagne, im Chateau de Picheny.

00:02:46
Clemens: Ist ja so 70 Kilometer von Paris entfernt. Stimmt das?

00:02:51
Isabel: Ja, genau. Wir sind so eineinhalb Stunden gefahren und sind jetzt eben hier, am Startpunkt von der Route de la Champagne. Und wirklich ein kleines Bijou haben wir hier entdeckt, von dem wir jetzt gerade berichten.

00:03:09
Clemens: Mein Französisch ist leider Non existant

00:03:13
Isabel: Ein kleines Juwel, mon amour.

00:03:16
Clemens: Ah ja, wunderbar. Ja, so kann man das wirklich bezeichnen, denn das ist auf jeden Fall auch ein sehr spezieller Ort, den wir hier gefunden haben, ist ein kleines Schlösschen und ähm, ja, ein Chateau, das wirklich, wirklich, also eine ganz ungewohnte Größe hat. Also es sieht so ein bisschen wie so ein Puppen Schloss aus, möglichst so, es ist nicht sehr groß, also hat aber so eine ganz überschaubare, schöne Größe. Sieht aus wie ein richtig, richtig großes Schloss, also auch auf Bildern, wenn ihr auf die Webseite geht. Es sieht wirklich aus wie ein ganz, ganz großes Schloss aus. Ist aber ja ganz, ganz niedlich. Puppen artig, klein.

00:04:13
Isabel: Absolut. Und das ist das private Haus der beiden Gastgeber Vincent und Eric. Und ja, die beiden haben dieses Haus vor fünf Jahren gekauft und haben hier drei Suiten. Also das ist ein Bed and Breakfast Hotel und da haben die wirklich mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail eingerichtet und hier das Chateau renoviert.

00:04:46
Clemens: Ja, das ist ein sehr altes Chateau. Ähm, wie war die genaue Zahl? Ich habe es nicht ganz im Kopf. 1827, so was in der Art wurde das gebaut von einem Pariser Architekten. Der sich das als Sommerfrische landsitz gebaut hat. Und da blieb das auch in der Familie, bis.

00:05:10
Isabel: Bis du es gekauft haben. Ja.

00:05:13
Clemens: Das ist ein wirklich authentisches französisches Schloss. Aber wie gesagt, ich bleibe da an dieser Größe noch so ein bisschen hängen. Das ist wirklich ganz, ganz lustig, weil das, also es ist, hat so eine, so eine perfekte, handliche Größe, es ist, weil oft ist dann auch so so ein Chateau. Wir haben auch heute ganz in der Nähe noch ein, noch ein anderes Chateau besucht, einfach so, sich das anzuschauen. Tee konnte man dort trinken und ich finde ja immer das dann so, so echte Schlösser, dann so ein bisschen auch einfach die Gemütlichkeit fehlen oder so ein bisschen kalt aussehen, weil es einfach zu groß ist und.

00:06:02
Isabel: Sehr weitläufig auf dem Gelände und einem ja.

00:06:06
Clemens: Und das ist hier halt mehr so ein so ein Ja, sondern so ein Sommer Landsitz Herrenhaus. Sieht aber aus wie gesagt, wie ein typisches französisches Chateau.

00:06:17
Isabel: Ja, und vielleicht fangen wir einfach an, euch zu erzählen, wie es für uns war, als wir hier angekommen sind. Genau. Also, man bekommt zur Ankunft und das passt eben total gut. Hier auch ein Glas Champagner von nicht aus der aus dem eigenen Anbau, von den beiden Besitzern aber hier quasi aus der unmittelbaren Gegend haben. Das ist irgendwie echt ein nettes kleines Detail und so zieht sich das wirklich, wirklich durch. Also wir wurden dann quasi begrüßt in dem Wohnzimmer des Hauses, wo es einen schönen offenen Kamin gibt und dann es wirklich einfach enorm viel Antiquitäten. Und man ist aber eigentlich fast sicher, dass die beiden irgendwie so einen Interior Background haben müssen, weil alles wirklich mit so viel Liebe zusammengestellt ist und echt einfach nichts dem Zufall überlassen ist. Das sieht man einfach, dass sie wirklich so bei jedem Stück überlegen. Steht da an der richtigen Stelle wirkt es da besonders gut. Was brauchen wir noch da und da und haben dieses Wohnzimmer ist eben auch so eine kleine Bibliothek, eben auch ein Kaminzimmer über und über voll mit schönen Coffee Table Books und ja ganz ganz vielen Details, kleinem jugendstil tischchen. Ja, viele in einem großen Wildschwein, kopf über'm Kamin, ja, ganz, ganz viel, was es da zu entdecken gibt und dass es wirklich in jedem einzelnen Raum so.

00:07:56
Clemens: Ja, ich muss sagen, wir waren wirklich schon in vielen schönen, auch an Antiquitäten gespickten Hotels. Aber was hier wirklich ganz besonders ist, was man wirklich merkt, dass hier nicht für den Gast, für den Hotelbetrieb quasi Antiquitäten zusammengekauft wurden, um dem Ganzen so einen antiken Flair zu geben, sondern dass man sich hier wirklich in in einer Sammlung von höchst exquisiten, teuren Antiquitäten befindet und in kleine Porzellan Figuren, alte uhren, teure, unglaublich üppig gestaltete Antiquitäten, Möbel, Lampen. Ja. Also, was ich sagen will ist, wenn man so ein bisschen da so ein Auge dafür hat, dann oder auch auch eigentlich nicht. Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass ich ein Auge dafür hätte oder oder mich besonders gut mit Antiquitäten auskennen, aber das merkt, denke ich jeder Laie auch sofort das, dass das hier ganz besondere Stücke sind und und dass es wirklich extrem detailverliebt ist. Also es ist wirklich jeder, jedes, jedes kleinste Teil stets arrangiert. Da ist es wirklich unglaublich geschmackvoll eingerichtet, das muss man echt sagen und auch das zieht sich so weiter bis in die kleinsten Details. Also um mal auf die niederen Dinge hier zu sprechen zu kommen Das Toilettenpapier ist nicht nur zu einem Dreieck gefaltet, sondern es ist fast wie so ein kleines Origami Vögelchen gefaltet. So was habe ich wirklich noch nie gesehen. Ich weiß nicht, wie lange man dafür braucht, aber so zieht sich das jetzt wirklich. Ein plumpes Beispiel. Aber das zieht sich wirklich durchs ganze Haus, dass einfach alles extrem detailversessen und liebevoll gemacht ist. Was? Vielleicht was? Vielleicht so ein bisschen, um um so ganz ein Hauch von einer Kritik anklingen zu lassen. Also ich. Ich denke, dass die beiden Besitzer wirklich extrem exzentrische Liebhaber der schönen Dinge sind und und diese Detailverliebtheit vielleicht ein bisschen auch zu zu sich zu sehr zu zuerst nehmen. Weil zum Beispiel war das, sie haben explizit in Ihren in Ihren Anweisungen stehen, dass der Check in um 15:00 stattfindet und wir um 14:00. Das ist eine Stunde zu früh. Und das hat hat den den einen Gastgeber tatsächlich einfach so ein bisschen überfordert und er war richtig untröstlich, so dass es halt nicht perfekt war. Also ich glaube, dass Sie das so ganz sich da sich da richtig drauf vorbereiten, jeden Gast perfekt begrüßen zu wollen. Und das ging leider eben bei uns so ein bisschen daneben. Ja, also nur so eine kleine Anekdote.

00:11:26
Isabel: Zu den Persönlichkeiten, die hinter diesem Ort stehen. Und vielleicht erzählen wir euch einfach noch so ein bisschen mehr, nehmen euch noch mal mehr auf die Reise, die wir hier gerade erleben, wirklich mit. Also es ist ein Bed and Breakfast, aber man kann eben hier auch Abendessen und dann kocht eben einer der beiden Gastgeber auch und ist quasi immer ein drei Gänge Menü, was man dann am Abend bekommt mit Vorspeise, Hauptspeise. Dann gibt es noch einen kleinen Käse und dann noch ein Dessert. Also Käse kann das sehr. Rechnen Sie quasi als einen Gang, aber das ist wirklich mit ganz viel Know how Nutzen aus dem Garten Niveau. Ja, wirklich. Also wirklich jetzt nicht einfach nur so, da kocht jemand für einen, sondern wirklich jemand, der echten Gourmet ist, so wie man sich das eben von Frankreich. Ich meine, wofür steht diese Region einfach wirklich? Für so den Genuss. Sei es eben der Champagner überhaupt in Frankreich, die Weine und natürlich die Liebe zu zur guten französischen Küche.

00:12:25
Clemens: Ja, und heute haben wir dann uns auf Vorschlag des Gastgebers auf eine ja in seinen Worten kleine Pro kalte Brotzeit für den Abend geeinigt. Und das war dann aber trotzdem einfach. Ja, der Tisch gespickt mit liebevoll angerichteten feinsten Delikatessen. Also einmal den französischen Delikatessen Store von oben nach unten durchgekaut, so hat man sich was gefühlt und und ganz viel eben auch selber gemacht hier im Garten an an angebaut. Ja, seit es alles mögliche selbstgemachtes Pesto, Tomaten, Tomaten, die wachsen dann also.

00:13:16
Isabel: Ja noch.

00:13:16
Clemens: Liebevoll dann, da haben wir überhaupt nicht gerechnet. Ich meine, wir hatten uns auf ein kleines, auf eine kleine Brotzeit eingestellt. Dann kam er und sagte Ja, er hat noch für uns eine Tarte Tarte gebacken. Also was da viel Mühe drinsteckt. Unglaublich. Also selbst für eine, für eine Brotzeit am Abend, man bestimmt mehrere Stunden in der Küche und haben das alles vorbereitet. Und wir, wir sind jetzt tatsächlich gerade, eigentlich jetzt am Abendessen der einzige Gast. Es hat ja auch nur drei, drei Zimmer. Also es ist wirklich sehr, sehr, sehr liebevoll.

00:13:57
Isabel: Absolut, absolut. Aber vielleicht, weil ich ja gerade darüber geredet hatte, dass wir euch noch mal ein bisschen mehr erzählen wollen, wie es hier aussieht. Und zwar es ist wirklich einfach so, dass es ganz viel mit Tapeten von der Firma Liberty gearbeitet. Dann hast du man wirklich ganz tolle Kronleuchter an den Wänden, wunderschöne alte Schränke aus so altem, schönem Holz, die top, also top hergerichtet sind, samt an denen an den Stühlen der Boden knarzt. Es ist ein bisschen Holzboden, wirklich unglaublich hohe Räume und Decken, schöne alte Fenster mit den entsprechenden Fensterläden. Es ist wirklich ein absolutes kleines Bijou, ein Juwel und könnte wirklich nicht schöner hergerichtet sein. Das erstreckt sich über zwei Ebene. Also. Gibt neben dem Erdgeschoss noch zwei Stockwerke, die diese typischen kleinen französischen Balkone auch haben. Genau. Und eben zwei von den Zimmern oder von den Suiten befinden sich auf der ersten Ebene und das dritte dann eben ganz oben. Und wenn man da in auf den an den Fenstern steht, die auch von so schweren Vorhängen quasi umspielt werden. Es ist ein total schöner Blick, den man hat. Runter in den in den quasi Schlossgarten Chateau Garten, der mir wie so ein kleiner Irrgarten im Prinzip angelegt ist. Vom ach, ich weiß nicht ist das Books Books Hecke.

00:15:42
Clemens: Also Hecken die wie so ein Miniatur Schlossgarten gehalten sind mit so kleinen wiegen und dazwischen sind sind ein Meer von von ich. Ich weiß leider nicht, wie die Sorte der Blumen heißt, aber im Frühling muss das ganz fantastisch aussehen in die alle es sind so diese kleinen blauen Kugel Blüten. Das sieht wirklich ganz, ganz, ganz toll aus. Und dann, wenn man am Ende des Gartens sitzt und auf das Chateau blickt, das ist wirklich ein wunderschöner Blick.

00:16:19
Isabel: Genau. Und eben der Blick von von oben fast genauso schön wie von unten. Vom Garten. Ende. Da steht eine Bank, wo man dann sich hinsetzen kann und das ist so eine leichte Anhöhe, die hochgeht zum Chateau. Und wenn man dann auf diese, diese wunderschönen alten Mauern blicken kann, mit den beiden Laternen, Lampen, die den Eingang klein und die abends dann ein bisschen leuchten und dann kommt so wie heute Abend die Abendsonne rein. Das ist wirklich ein ganz, ganz besonderes schönes Lichtbild. Und mit dieser Kulisse des kleinen Puppenhaus Shadows, wie du es genannt hast, wirklich unglaublich schön. Und man kann sich nur vorstellen, wie wir es erlebt haben, wie das auch viele Franzosen machen, dass es eben total schön ist. Dann einfach hier wirklich, wenn man eineinhalb Stunden fährt, aus so einer Metropole wie Paris, wirklich mitten auf dem Land zu sein, also drumherum ist wahnsinnig viel Landwirtschaft. Natürlich dann auch das Anbaugebiet für den Champagner, viel Kühe, die man auf den auf den Weiden einfach sieht. Also wirklich ganz, ganz, ganz, ganz schöne Natur. Ich glaube, das sind so die zwei Anziehungspunkte auch für Leute, die hierher kommen. Zum einen dieser Grammy Factor in der Champagne in Frankreich und zum anderen auch wirklich für Naturliebhaber.

00:17:46
Clemens: Ja auch die Nähe zu Paris. Also für wen ist das echt eine Top Empfehlung? Ja, jemand der vielleicht das mit einem schönen Paris Aufenthalt verbindet um dann wirklich der Trubel einer Stadt zu entkommen. Und ja, das feine französische Landleben in seiner Perfektion zu erleben. In einem wirklich absolut privatem Umfeld. Ein ein Boutique Hotel mit drei Zimmern also, wo man diesen Namen Hotel, eigentlich Boutique Hotel eigentlich gar nicht verwenden kann, weil es eben wirklich ein ein elegantes Zuhause ist und wirklich eine Besonderheit. Wir versuchen ja immer, hier auch besondere Dinge vorzustellen und das ist auf jeden Fall ein besonderer Ort. Also ich habe noch nie so ein authentisches. Ähm. Antiquitäten. Bestückt das Anwesen gesehen wirklich und so liebevoll und opulent eingerichtet. Das ist wirklich. Hier könnte man wirklich, wenn so ein Coffee Table Book herrschaftliche Landsitze um Paris, das ist ja so, gibt es bestimmt so irgendwelche Bücher in die Richtung. Da könnte man also wirklich jeder Raum, jeder Winkel fotografieren und Liebhaber sich das wirklich ansehen und und hier wirklich real erleben. Also es ist wie gesagt kein Hotel, das mit Antiquitäten aufgehübscht wurde, wo man aber schon auch merkt, dass natürlich alles auch so ausgewählt wurde, dass jetzt keine Kostbarkeiten zu Schaden kommen, wenn Gäste das bewohnen, sondern hier sind wirklich die echten Kostbarkeiten. Und es ist ja wirklich speziell durch diese Tatsache, dass es einfach drei Zimmer nur hat. Privater und authentischer kann man, oder? Also wenn man sozusagen halt nicht das klassische Hotel sucht, sondern wirklich was ganz besonderes, glaube ich ja, findet man kaum, kaum kleinere Objekte, wo man wirklich so eintauchen kann in die private Welt von zwei kultivierten, leicht exzentrischen Liebhabern der schönen Dinge. So würde ich das jetzt mal formulieren.

00:20:48
Isabel: Da hast du echt sehr gut zusammengefasst. Ich glaube, das zeigt sich auch wirklich noch mal, sowohl in den Stücken, also wie es eingerichtet ist, aber auch zum Beispiel wie der Tisch gedeckt ist. Also jetzt durften wir hier ja schon ein, zwei Abendessen und ein Frühstück genießen und es ist wirklich so, auch alles was, was man auf dem Tisch findet, ist auch wirklich nichts dem Zufall überlassen. Beispielsweise die Teetassen, die dann eben was altes Porzellan ist und einen goldenen Rand hat. Da ist dann eben auch der passende alte goldene Löffel. Man kennt jetzt ja irgendwie viel, dieses moderne goldene Besteck, auch dass es irgendwie sind alles einfach alte, sehr, sehr wertvolle Stücke, auch was das ganze Geschirr angeht, die Gläser, die Champagner, schalen, die man hier bekommt, einfach alles wirklich mit ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viel Liebe. Und so wird aber auch gekocht. Also wir hatten ja schon gesagt, einer der beiden kocht eben, der andere serviert oder bedient dann auch die Gäste. Und allein zum Frühstück hat man irgendwie von Käse über hausgemachten Kanon mit Joghurt und einer kleinen Frucht Soße natürlich Baguette, Croissants, alles auch noch so eine kleine Tablette bekommen mit einem kleinem Stück weißer Schokolade, die wirklich dann da so drauf, ähm langsam zerflossen ist. Also wirklich auch da ist ganz, ganz viel Besonderes. Oder auch unser Dinner gestern eben über mehrere Gänge mit Lachs, Aspik als Vorspeise und Ente zum zum Hauptgang mit einer ganz tollen orangen Soße, die dann wieder nach einem Rezept von einem Sternekoch also es ist wirklich.

00:22:49
Clemens: Das fällt mir gerade ein nicht unterbrechen darf. Dann dann wurde uns noch ein Schnaps angeboten, der hier tatsächlich im Weinkeller noch gefunden wurde, der, der von 1800 sonst was zu sein scheint und einfach so also ich denke, in keinem Hotel der Welt kann man so solche Besonderheiten erleben und auch wie du sagtest auch mit dem Porzellan und so, das ist ja das, was ich so die ganze Zeit versuche zu verdeutlichen, dass halt ein Hotel niemals so sich so ausstatten würde, weil hier merkst du bei jedem Teller, dass wenn er zu Bruch geht, dass der Halt unersetzlich ist, dass man sich nachkaufen kann. Und das ist in einem professionellen Hotelbetrieb kann man so nicht wirtschaften da, da würde dann überall halbe Porzellan übrig bleiben und nichts würde mehr zusammenpassen. Das ist hier. Es ist hier eben. Das Echte zu finden, was vielleicht andere gut hältst. Versuchen vorzugeben mit mit zum Beispiel Geschirr, das halt alt aussieht, aber halt einfach dann doch nach kaufbar ist. Und hier ist eben wirklich alles echt antik und selten was ein. Um. Um vielleicht auch wieder einen Hauch der Kritik an anzuschlagen, was ein tatsächlich auch so ein bisschen stresst. Also uns jetzt in der Situation besonders, weil wir reisen mit zwei kleinen Kindern und wir reisen wirklich viel und haben wirklich, ich würde sagen, sehr brave Kinder, mit dem man überhaupt solche solche Dinge machen kann. Und wir passen schon auch sehr auf. Aber ich muss echt sagen, dass das, also dass ich nicht empfehlen würde, hier mit ganz kleinen Kindern herzukommen, obwohl sie es erlauben und in ihrer Kids Policy jetzt kein keine Regelung haben, dass Kinder erst ab zwölf oder wie viele Hotels es machen. Zu Recht vielleicht auch, aber hier wäre es eigentlich wirklich angebracht, weil ich muss wirklich die ganze Zeit aufpassen und stresst mich tatsächlich auch ein bisschen, wenn ich ständig in Sorge bin, dass unser Kleiner, der jetzt eineinhalb ist, halt irgendwo dagegen rumst und eine teure Vase um schmeißt oder irgendwelche Scheiben zerdeppert. Die, die halt wirklich noch dieses alte Glas sind und unsere hauchdünne alte Hand gearbeitete Scheiben in den Türen, wo er halt einfach mal so ran patscht. Und das ist ich. Ich würde sagen, dieses Hotel ist wirklich für den. Für den Liebhaber der schönen Dinge, der hier wirklich mal so, so das feine Frankreich in seiner vollen Echtheit erleben möchte. Aber vielleicht nicht als Familienurlaub gedacht.

00:26:10
Isabel: Ja, ja, das stimmt absolut. Und ich glaube auch wenn man eine romantische Reise plant für für sich als Paar ist es echt eine total schöne Ergänzung, wenn man zuerst vielleicht so ein bisschen Stadtluft schnuppern will und eben diese Metropole Paris mit all ihren schönen Seiten genießen will und dann sich aber auch freut, so ein bisschen durchzuatmen und eben aus diesem doch auch hektischen Großstadtleben sich rauszuziehen. Und eben dann hier noch ein bisschen Landluft in der Champagne zu schnuppern. Und das wirklich an einem sehr, sehr, sehr, sehr besonderem Ort. Ja.

00:26:53
Clemens: Ja, genau das ist dann eigentlich auch so unser Top List Fazit Es ist ja immer die Frage Kommt das auf unsere Top List? Da würde ich sagen, es erfüllt definitiv einige Punkte, zum Beispiel auch diese diese Schönheit in also wie so eine Filmkulisse. Hier könnte man definitiv einen Film drehen, weil es eben nicht nur so aussehen soll wie Antiquitäten, sondern halt wirklich wahrhaft eine Sammlung von Kunstgegenständen ist. Das ist an jeder Ecke wunderschön. Aber zum Beispiel jetzt diese, diese paar kleinen Dinge, wo wir jetzt sagen So, ja, ist echt schwierig, jetzt mit Kindern her zu kommen, aber wir wollen ja wir wollen dennoch diese diese wirklich schöne Empfehlung vorstellen das es wirklich alle mal das ist echt eine Top Empfehlung ist für ein absolut romantisches High way und ein ganz ganz besonderes Erlebnis hier. Allein schon die Tatsache, dass es wirklich nur drei Zimmer hat und so wirklich geschmackvoll und toll liebevoll gemacht ist. Also das eine ist eine Top Empfehlung, aber kein Top Liste Hotel.

00:28:16
Isabel: Absolut. Und eben. Wie gesagt, für wen ist es? Ich glaube wirklich für Gummis. Für Liebhaber der schönen Dinge. Menschen, die sich für Antiquitäten interessieren, die gerne gut essen, die gerne Champagner trinken. Und das eben zu verbinden mit Paris ist einfach wirklich eine ganz, ganz tolle Empfehlung und wirklich in so vielerlei Hinsicht sehr, sehr besonders von der Größe angefangen über alles, was wir jetzt gerade in den letzten Minuten zusammengetragen haben. Und ja, ich denke, damit können wir auch schließen und verabschieden uns mit einem Bonvivant. Kenner erzählen euch bald von unserer nächsten Reise.

00:29:05 Clemens: Jawohl, ich bleibe beim Deutschen. Gute Nacht und auf Wiedersehen. Bis zum nächsten Mal.

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