La Sultana – Marrakesch, Marokko

La Sultana – Marrakesch, Marokko

Über diesen Podcast:

Tausendundeine Nacht in Marrakesch! Komm mit uns in den alten Teil der Stadt, in die Medina, wo wir umgeben von quirligem Händlerleben im Riad „La Sultana“ einen Rückzugsort, eine hippe geschichtsträchtige Oase und eine Filmkulisse, die auch die Fantasie sich nicht schöner kreieren könnte, fanden. Kurz: ein neues Juwel der Listen To Travel Toplist und DIE Hotelempfehlung für Marrakesch.

www.lasultanahotels.com/marrakech

Listen to the specific part

01:46
Mythos Tausendundeine Nacht
04:13
Riad im Herzen der Medina
11:36
Orientalische Schönheit La Sultana
24:21
Der Hammam Spa

Episode Transcript:

00:00:10 - 00:00:16
Clemens: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Listen to Travel. Mir gegenüber sitzt Isabel.

00:00:16 - 00:00:17
Isabel: Guten Abend.

00:00:17 - 00:00:23
Clemens: Und ich bin Clemens. Ja, und wir haben das vertraute Europa verlassen.

00:00:24 - 00:00:38
Isabel: Und befinden uns jetzt gerade im Königreich Marokko, in Marrakesch und wollen euch heute hier von unserem kleinen besonderen Riad Juwel, was wir hier gerade erleben dürfen, berichten.

00:00:39 - 00:00:52
Clemens: Ja, eine wirkliche absolute Topempfehlung. Ein wirklicher Geheimtipp. Wer wirklich auf der Suche ist nach dem wahren Tausendundeine Nacht Orient Gefühl.

00:00:53 - 00:01:46
Isabel: Absolut. Also wir sind hier im Herzen der Medina, also quasi innerhalb der alten Stadtmauern von Marrakesch. Und um uns herum ist es wirklich super wuselig, quirlig Souks. Der Gaukler Platz ist nicht weit und hier haben wir aber echt so einen kleinen Safe Haven gefunden, was irgendwie total gut tut, wenn man in so einen einer quirligen Stadt ist. Zu wissen, dass man hier so seine Ruhezone, seine kleine Oase eben in der Stadt hat. Aber vielleicht starten wir einfach mal so ein bisschen, euch noch von Marrakesch selbst zu erzählen, bevor wir uns dann auf das La Sultana, das haben wir jetzt noch gar nicht genannt. Hotel, in dem wir jetzt gerade sind, noch mehr erzählen wollen.

00:01:46 - 00:02:30
Clemens: Ja, vielleicht noch mal wirklich so generell dieser Mythos von Tausendundeiner Nacht, dieser dieser Traum des Exotischen, den vermutet man ja ja durchaus in mehreren Orten. Da gibt es halt die ganze arabische Welt, die Emirate, wo man ja dass dieses Gefühl von Tausendundeine Nacht erwartet. Und dann gibt es natürlich Marrakesch. Aber ich glaube, dass es uns jetzt auch nochmal bewusst geworden. Das wahre, echte, authentische Tausendundeine Nacht Gefühl ist, wirklich dann doch Marrakesch und jetzt nicht in den Emiraten zu finden. Würdest du da zustimmen?

00:02:31 - 00:03:10
Isabel: Weil Absolut. Also ich glaube einfach, hier hat man halt schon wenn man wenn man reinfährt vom Flughafen es gibt hier halt kaum große hohe Gebäude, sondern alles ist von den Gebäuden her eher so durch diese traditionelle Bauweise. Und wenn man das jetzt keine Ahnung mit Dubai oder da habe ich vergleicht, das sind halt wirklich ganz ganz hohe Gebäude und das schließt sich ja dann eigentlich schon so ein bisschen aus mit diesem traditionellen Tausendundeine Nacht Gefühl, was man auch da vielleicht, wie du gesagt hast, hofft zu finden und dann aber eben da vielleicht so ein bisschen im Trugschluss aufgeht und ja, hier auf jeden Fall definitiv zu finden.

00:03:11 - 00:03:44
Clemens: Ja was natürlich wirklich einfach an der Geschichte liegt hier sind natürlich uralte Gemäuer, die wirklich auf die auf die marokkanische Dynastie zurückzuführen sind. Wir befinden uns jetzt gerade in einem Gebäude, das von 1200 stammt und das ist natürlich dann noch mal was ganz, ganz anderes. Als neu erschaffene, nachempfundene Gebäude in Dubai oder im Iran.

00:03:44 - 00:03:48
Isabel: Abu Dhabi sind ja auch keine alten Städte in dem Sinne.

00:03:48 - 00:04:02
Clemens: Also das wurde uns eben jetzt auch noch mal klar. Wer wirklich auf der Suche ist nach diesem wahren, exotischen orientalischen Lebensgefühl, der ist wirklich in Marrakesch genau richtig aufgehoben.

00:04:03 - 00:04:04
Isabel: Absolut.

00:04:04 - 00:04:12
Clemens: Ja, und da haben wir jetzt wirklich ein, ein super spektakuläres Hotel gefunden, was eigentlich ein Riad ist.

00:04:13 - 00:06:02
Isabel: Bzw. eigentlich nicht ein Riad, sondern fünf. Das macht es auch wirklich besonders. Also Riad oder Riad ist eigentlich eben, kommt aus dem Arabischen und bedeutet im Prinzip eigentlich ein herrschaftliches Haus. So wie ein Palast für Familien hier tatsächlich früher gelebt haben und das eben teilweise immer noch tun. Und viele von diesen Privathäusern sind eben mittlerweile zu Hotels umfunktioniert worden. Eben den Riad gibt es wirklich eine Unzahl allein in Marrakesch zu finden. Und ja, es sind eben wirklich sehr, sehr kleine Häuser, oft 3 bis 5 Zimmer und hier ist es eben besteht das Ganze eben aus fünf Riads, die eben miteinander verbunden sind. Eigentlich gar nicht das Gefühl hat, dass es aus fünf separaten Gebäuden besteht, sondern sich eigentlich wie ein ein Haus, ein großes Haus an sich anfühlt und hat insgesamt 28 Zimmer und Suiten. Also für uns auch so absolut die absolut richtige Größe, weil wir auch gemerkt haben, wenn es einfach zu klein ist, dann ist es vielleicht doch auch so ein bisschen, dass man, wenn man das doch auch mal möchte, dass man einfach so als Hotelgast auch so ein bisschen auf angenehme Weise, so ein bisschen in der Masse untergeht. Das ist total gegeben, dass man halt nicht so auf dem Präsentierteller sitzt oder sich so ja irgendwie einem Gespräch ausgesetzt fühlt. Vielleicht wisst ihr, was wir meinen. Das war jetzt echt so unser Learning, nachdem wir ja auch irgendwie immer mal wieder in der Vergangenheit wirklich sehr, sehr kleine Häuser ja besuchen durften und dass auch alles seinen Reiz hast, finden wir eigentlich so eine, so eine Größe, die eben nicht zu groß ist, sondern so jetzt wie hier, so zwischen 15 und 30 Einheiten. Echt total perfekt. Also diese klassische Definition eines Boutiquehotels.

00:06:03 - 00:06:49
Clemens: Hmmm. Genau. Vielleicht noch mal zum Riad selbst das man einen guten Eindruck davon bekommt. Das kommt tatsächlich ursprünglich aus der römischen Architektur. Das wurde übernommen. Die früheren Atrium Häuser und was an dem Riad eben so speziell ist, ist, dass keine Fenster nach außen hin zeigen, sondern dass in der Mitte des Hauses quasi ein Bereich ist, der entweder als Grünfläche gestaltet ist oder als Pool und der nach oben hin offen ist. Also da scheint die Sonne rein, da ist Vegetation zu finden und dann richten sich alle Räume des Hauses und alle Fenster eben nach innen zu diesem Atrium.

00:06:50 - 00:07:36
Isabel: Hm, ja, was natürlich auch hierzulande. Wir sind jetzt hier gerade im November und haben jetzt tagsüber immer noch Temperaturen von bis zu 30 Grad. Und im Sommer kann man sich natürlich vorstellen, dass das auch mal schnell deutlich wärmer wird. Und dann ist es natürlich auch sehr klug gebaut auf diese Art und Weise, denn es bleibt dann doch auch angenehm kühl, weil die Sonne eigentlich normalerweise nicht direkt reinscheinen kann und auch eben an den Abenden, wenn es dann doch mal in den Wintermonaten kühler wird, spare ich jetzt einfach speichern diese enorm dicken Wände eben die Wärme. Und ansonsten gibt es dann eben auch noch in diesen klassischen Reads eigentlich auch immer Kaminöfen, die dann eben am Abend auch noch als Feuerstelle genutzt werden.

00:07:37 - 00:08:26
Clemens: Genau. Und jetzt dann mal zu diesem sehr speziellen Riads, wo wir wirklich der Meinung sind, hier das schönste Riad in Marrakesch gefunden zu haben. Wir sind jetzt im La Sultana und du hast es schon gesagt, das ist ja die die einmalige Situation, dass hier fünf aneinander liegende Riads gekauft wurden oder zusammengeführt wurden und daraus ein ein großes Riad oder ein Hotel ermöglicht wurde. Und ja, es wie du schon gesagt hast, es fühlt sich wie wie ein großes Haus an, aber eben mit mit unterschiedlichen Innenhöfen, die ganz unterschiedlich gestaltet sind. Und das ist wirklich toll.

00:08:26 - 00:10:21
Isabel: Also es ist wirklich sehr speziell und das aufgrund von zwei Dingen eigentlich weil zum einen ist auf Grund dieser Anzahl der Riads hat man zu keinem Zeitpunkt irgendwie das Gefühl, man hat eigentlich fast. Also irgendwie hat man ganz oft das Gefühl, dass es wirklich kaum andere Leute da sind. Geht es dir auch so? Also wir sind jetzt eben in unserem Riad, auf dieser unteren Ebene, also wir sind quasi auf der Ebene mit der mit der Grünfläche oder dem mit dem Wasser Bereich, der sonst immer in diesen Häusern zu finden ist und haben hier eben auch so einen Bereich. Wir haben im Außen, also neben unserem Zimmer, den wir auch noch mit Vorhängen schließen könnten und gegenüber von uns über diese Grünfläche hier hinüber ist dann noch mal eine Suite und dann gibt es oben einen ersten Stock, in dem sich auch Zimmer und Suiten befinden. Aber es ist trotzdem irgendwie so super privat, obwohl wir jetzt diese Vorhänge auch gar nicht benutzen. Und das ist eben dieses eine, dass man eben durch diese Aufteilung dann eben doch wenig Leute im Prinzip sieht, weil jeder so sein eigenes kleines kleines Haus hat. Und was aber echt schön ist, ist, man hat eigentlich gar nicht so richtig dieses Hotel Gefühl. So, aber jetzt muss ich noch mal irgendwie runter in die Lobby, weil ich bei der Rezeption irgendwie vielleicht noch mal was nachfragen will oder hm, sondern man hat so das Gefühl tatsächlich, man ist in so einem ja wie so in so einem privaten Haus. Also wir waren heute am Nachmittag dann noch mal am Pool gelegen. Und der ist wirklich jetzt auch nicht weit von unserem Zimmer entfernt. Und dann hatte ich auch hier so das Gefühl, Ach, eigentlich will ich gar keine Schuhe anziehen, weil es in der eh nur die paar Schritte und man ist dann so als Erweiterung des Zimmers da ja eh so schnell zurück, dass das irgendwie so ja einfach nicht so dieses Hotel Feeling irgendwie eigentlich hat.

00:10:23 - 00:10:34
Clemens: Ja, absolut, da gebe ich dir recht. Also das fühlt sich gar nicht nach Hotel an. Wenn halt absolut Boutique Boutique Hotel Gefühl es ist sehr intim und und.

00:10:35 - 00:11:35
Isabel: Ja wobei ich finde das ist schon noch mal noch mal was stärkeres. Das ist schon mal stärker als bei einem Boutique Hotel, aber da habe ich schon das Gefühl, ich bin jetzt irgendwie weiß ich nicht meine Schuhe anziehen, weil man dann eher wieder in so einen öffentlichen Raum kommt. Und hier ist es eher so, dass man so das Gefühl hat, das ist so jetzt gerade so unser, unser Herrenhaus, wo auf Zeit in Marrakesch und haben das Hotel Gefühl kommt nur an den Orten rüber, wo man es eben gerne möchte, nämlich was es den Service angeht in den Restaurants. Der hat nämlich dieses Haus hier drei tatsächlich bei dieser kleinen Größe zu bieten, was echt auch besonders ist. Zwei davon eben auf einer ganz, ganz tollen Dachterrasse, wo wir gestern, als wir angekommen sind, schon einen schönen Sonnenuntergang auch noch sehen durften. Und eben eines dann im Hauptteil, der auch in dem auch ein recht großzügiger Pool zu finden ist. Da ist eben ein Restaurant drum herum, wo man Frühstück und Abendessen genießen kann.

00:11:36 - 00:14:08
Clemens: Ja, jetzt vielleicht wirklich erst noch mal dazu, wie es hier aussieht. Es ist unbeschreiblich schön und voller Handwerkskunst und Schönheit, also einem viel, wirklich fast die Worte, das zu beschreiben. Es ist so üppig ausgestattet, es ist wirklich wie ein Palast aus Tausendundeiner Nacht. Es ist an jeder Ecke einfach prachtvoll ausgestattet. Schnitzereien, jede Tür, der Fahrstuhl, jede Decke ist unendlich aufwendig in Zedern Holz geschnitzt. Es hängen überall wunderschöne Lüster von den Decken natürlich. Dann diese diese marokkanischen Lampen, die man kennt, die mit buntem Glas und und ganz viel Metall, die dann eben dieses wunderschöne Licht durch diese Löcher im Metall durchlassen. Und alles ist recht typisch, so ein bisschen dunkel gehalten, weil eben auch keine Fenster nach außen gehen, sondern alles nach innen in dieses Atrium zeigen. Und dann wirken diese Lampen auch so toll. Man geht wirklich Gänge entlang und was es so so ein so unglaubliche Lichtstimmung. Allein wenn dann diese Lampen, diese 1000 kleinen Punkte an die Wände und Decken projizieren und schwere schwere Samtstoffe. Und ja, jede Säule ist mit bemalten und gebrannten Mosaik Keramikfliesen verziert. Das ist einfach unglaublich. Marmor an den Böden also man geht keine keine 5 Meter, ohne an einem weiteren Kunstwerk Ölgemälde vorbeizugehen. Das ist einfach wunderwunderschön. Also wir reden ja immer gerne von Filmkulisse. Also ich könnte mir wirklich keine, ja wirklich keine keine bessere Location vorstellen für einen Hollywoodfilm, der in Marrakesch spielen sollte. Es ist unglaublich prachtvoll und auch so detailverliebt, dass es eben diese, diese wahnsinnige marokkanische Handwerkskunst, das ist einfach jedes Teil, alles handgemacht und und aufwendig bearbeitet also.

00:14:10 - 00:15:47
Isabel: Ja, also alles was du gesagt hast als völlig korrekt und vielleicht um das Ganze noch so ein bisschen auf die Spitze zu treiben. Also man hat ja auch dieses Pentagramm auf der Flagge von Marokko eben, also die rote Flagge. Die Farbe Rot kommt hier übrigens auch immer wieder vor, wenn man zum Beispiel schon reinkommt in das blaue Sultana Hotel sind. Die Portiers, haben eben eine Uniform an und hüten die auch in diesem, in diesem Blutrot mit Gold, mit goldenen Knöpfen eben auf den auf dem, auf der Uniform. Und so ist eben dieser, dieses Pentagramm, dieser Stern, sage ich jetzt mal, findet sich zum Beispiel wirklich dann auch auf der Toilette. Das ist eine kleine. Das heißt, da hast du diese Pentagramm Sterne in der Dusche. Der Abfluss ist wieder in diesem von diesem goldenen Metall, von dem du schon gesprochen hast. Da ist es wieder drauf. Also, es ist wirklich extrem viel Handwerkskunst. Dann diese geschnitzten Holztüren, von denen du auch schon erzählt hast, die sind ja auch sehr, sehr, sehr, sehr typisch für Marokko, wirklich quasi deckenhoch und dann immer wieder diese orientalische Pilzform, nenne ich es jetzt einfach mal. Mir fällt nichts besseres ein, als Kuppel zu beschreiben, in denen dann aber diese Türen schließen. Also es ist wirklich unglaublich viel Handwerkskunst, für die dieses Land auch steht, an jeder Ecke zu finden. Also es ist unglaublich opulent.

00:15:47 - 00:17:01
Clemens: Es gibt hier eigentlich nichts von der Stange oder was man wo man sieht, okay, das ist ein gekauftes Teil oder so, sondern wirklich wie du schon sagst, auch ein Bad oder irgendwas. Wenn irgendwas benötigt wird, ist hier einfach alles Handwerkskunst und Unikat. Und es liegt eben auch daran, dass es eben kein Hotel ist, das gebaut wurde und so aussehen soll wie so ein orientalische Schönheit, sondern es ist eben ein Palast von 1200 und alles ist wirklich real in seiner Kunst und und und Auffälligkeit. Also ich muss wirklich sagen, es ist fantastisch. Und diese, diese Innenhöfe, die sind auch so, so toll einfach. Das ist wirklich so schön. Das sind dann so Palmenblätter und ein kleiner Springbrunnen und man hört das auch so im Hintergrund pritschelt so ein bisschen der Springbrunnen im nächsten Atrium, weil wie gesagt, es sind fünf, fünf verschiedene Riads und der nächste Innenhof ist ein größerer Pool, wo dann eben auch zu Abend gegessen wird, wo Tische um den um den Pool verteilt sind und auch ganz üppige Vegetation.

00:17:02 - 00:17:02
Isabel: Palmen.

00:17:03 - 00:17:04
Clemens: Bananenstauden.

00:17:04 - 00:17:05
Isabel: Na ja, es.

00:17:05 - 00:17:14
Clemens: Ist einfach so verträumt und schön. Überall sind Lampen, die die wunderschönes Licht scheinen. Der nächste Innenhof ist alles in weiß gehalten.

00:17:15 - 00:20:01
Isabel: Und zum Beispiel jetzt auch unser. Unser Blick führt uns gerade auch in so ein kleines Rosenmeer, was eben innen ein Auslass gibt für Wasser. Was jetzt hier vom La Sultana Hotel eben komplett mit pinken Rosen ausgekleidet ist, die man dann auch wieder auf jedem Tisch im Restaurant findet. Also es ist wirklich ganz liebevoll auch geführt hier und das finden wir auch eigentlich immer sehr, sehr schön. Es ist jetzt hier eben keine große Kette, die dahinter steht, sondern wirklich ein familiengeführtes Hotel und auch alles, was man hier findet. Es gab auch irgendwie kein Interior Design, sondern wirklich die Familie hat hier sich bei jedem Stück eben Gedanken gemacht, was reinkommt. Und ich glaube auch das hier natürlich wirft das ganze Geld ab und ist irgendwie ein Konzept, ein Hotelkonzept, was dahinter steht. Aber ich glaube wirklich, dass es denen auch ein totales Herzensprojekt war, diesen alten Mauern eben auch zu neuem Glanz zu verhelfen und hier wieder internationales Parkett zu schaffen. Weil das ist auch das Witzige, was uns hier eben immer wieder auch so an Gedanken so begegnet ist, dass man sich fast so ein bisschen fühlt wie in so einer Filmszene. Nicht nur wegen der tollen Kulisse, die einen umgibt, sondern auch, wenn man zum Beispiel oben auf dieser Dachterrasse steht und nach unten schaut, dann sieht man da halt so sage ich mal, das echte marokkanische Leben, weil hier sind wir fast in so einem, in so einem kleinen Traum, in so einer kleinen Geschichte wie aus Tausendundeiner Nacht selbst und haben es würde einen jetzt gar nicht wundern, wenn plötzlich so Aladdin aus der Tür kommt oder auf dem Teppich vorbeifliegt. Und wenn man eben rausguckt, dann sieht man halt wirklich, ja, die, die Läden, Leute, die irgendwie einkaufen gehen, die da beim Metzger, der eben auf so einem auf seiner Holztheke da seine Fleischstücke präsentiert. Daneben läuft die Katze vorbei, wieder nebendran wird irgendwie gerade Safran in einem kleinen Beutel mit so einem kleinen Schäufelchen eingetütet. Und ja, man, dieser Kontrast, das finden wir wirklich besonders. Das hat man auch oft in Europa einfach nicht mehr, weil natürlich da diese Schere nicht so groß ist zwischen dem, der, sag ich jetzt mal, der Hotelwelt und dem echten Leben draußen. Wir haben echt immer mal wieder so das Gefühl, dass wir fast hier wie in so einer. Man kennt ja diese, diese Filme irgendwie mit Casablanca und ja, dass man irgendwie so das Gefühl hat, man ist hier fast irgendwie in so einer Botschaft und hat hier so seinen kleinen Schutzhafen, den man gerade aufsucht. Und ja, solche Gedankenspiele. Kommen einem. Ja.

00:20:01 - 00:20:23
Clemens: Ja, ich glaube wirklich, das Besondere an dem Hotel ist eben auch, dass man wirklich so zentral mitten in Marrakesch ist, wirklich mitten im wilden, rauen Gewusel und nicht in einer Hotelanlage abseits. Wir waren ja auch kurz heute im La Mamunia. Ja, das ist genau.

00:20:24 - 00:20:27
Isabel: So eigentlich mit das bekannteste Hotel in Marrakesch.

00:20:28 - 00:21:39
Clemens: Und es ist auch wunderschön, natürlich und opulent ausgestattet. Aber es ist halt so typisch Grand Hotel, steril, abseits gelegen. Man fährt da mit dem Hund mit dem Taxi hin. Man betritt dann eine große Hotelanlage, ja, wo man dann sogar noch irgendwie seine Kamera in Schließfach schließen muss, beim Sicherheitsservice vorbei muss. Und das ist einfach ein ganz anderes Gefühl. Und dann ist es einfach so, einfach so Internationaler Grand Hotel STANDARD Was man dort eben nicht hat, ist wirklich dieses dieser, dieser echte Palast von 1200 und dieses dieses mitten in Marrakesch sein. Und das ist wirklich so was ich hier auch so besonders wenn wir oben auf der Dachterrasse stehst bist von dieser wunderschönen Schönheit umgeben und guckst so raus, wie du schon beschrieben hast. Dann siehst du aber halt wirklich das echte Leben in Marrakesch. Und diese Kombination macht es hier wirklich ganz, ganz besonders attraktiv und und toll zu erleben.

00:21:40 - 00:22:24
Isabel: Ja, absolut. Und ich glaube, in den letzten Jahren hat sich echt einiges getan, auch in Marrakesch, was jetzt die Hotelszene angeht, weil das Mounir war jetzt wirklich das bekannteste Hotel Marrakesch, wirklich eine Institution und in den letzten Jahren sind eben auch viele größere Brands über Roy usw. dazugekommen, die hier aufgemacht haben. Und ich finde aber wirklich, als ich meine zum Beispiel in einem Lamunia la Mamunia würde ich nicht auf die Idee kommen, ohne Schuhe mein Zimmer zu verlassen, weil auf den Gedanken kommt man gar nicht, weil man ja gut erzogen ist und wirklich dieses Gefühl hier tatsächlich daherkommt, dass man einfach das Gefühl hat, das ist hier alles so, dein eigenes ist dein eigener kleiner Palast.

00:22:24 - 00:23:00
Clemens: Und wenn ich aber kurz einhaken darf und das liegt aber nicht daran, dass es hier weniger luxuriös wäre als in diesem Grand Hotel, sondern es ist einfach ein anderes Gefühl. Im Gegenteil. Ich muss wirklich sagen, dass hier viel mehr die wahre Kunst und die wahren Kunstschätze zu finden sind als in so einem eher glattgebügelten Hotel. Man fühlt sich halt hier zu Hause, weil es eben nie als Hotel geplant wurde, sondern weil es eben ein ein privater Palast ist. So, dementsprechend fühlt man sich auch.

00:23:00 - 00:23:34
Isabel: Ja, absolut. Und ich glaube, was es so am besten beschreibt, einfach das. Es ist ja immer alles Geschmackssache, aber das hier ist einfach wirklich eine total authentische Erfahrung. Hotelerfahrung für Marrakesch war Es ist einfach halt dieses Riad. Man ist von mit den schönsten Künsten, die dieses Land zu bieten hat, permanent konfrontiert, umgeben und. Ja und das Ganze eben halt mitten in der Medina und mehr Marrakesch Erlebnis als in einem Riad in der Medina zu sein gibt es einfach.

00:23:34 - 00:24:20
Clemens: Definitiv. Ja, genau da hast du das richtige Wort gefunden, nachdem ich gesucht habe. Ja, dass es authentisch ist. Es ist ja auch so, wie wir gestartet haben, dass wir gesagt haben, Marrakesch ist schon mal der authentischere Ort für dieses wahre Tausendundeine Nacht Gefühl als jetzt Dubai zum Beispiel. Und das La Sultana ist dann noch einmal mehr auch das authentischere Gefühl als jetzt so ein internationales Grand Hotel. Also es ist wirklich ganz, ganz tolle Empfehlungen, die wir euch wirklich wärmstens ans Herz legen. Ja, was man, was man auch noch erwähnen kann, ist der Hamam, der wirklich toll ist.

00:24:21 - 00:24:43
Isabel: Genau. Also es ist natürlich erst mal ein Spa. Du kannst auch einfach nur hingehen, um eine schöne Massage zu genießen. Aber natürlich, wenn man in Marokko ist, macht es ja total Sinn, wirklich dieser authentischen Erfahrung sich so völlig hinzugeben und dann eben auch ins Hamam zu gehen oder die Massage in Kombination mit einem Hamam zu genießen. Und du hast es ja heute ja erlebt.

00:24:43 - 00:24:43
Clemens: Ja.

00:24:44 - 00:24:45
Isabel: Ich habe das.

00:24:45 - 00:26:07
Clemens: Heute erleben dürfen und auch zum allerersten Mal erlebt. Noch nie war noch nie ein Hamam. Und das war eben auch eine ganz, ganz tolle Erfahrung, die eben auch sehr authentisch. Für mich schien, weil ich es wirklich so erlebt habe, wie wahrscheinlich die reichen Herrschaften sich sich haben waschen lassen. Und es ist wirklich ein unglaublich erfrischendes Gefühl, wirklich so im Hamam erst mal in diesem Dampfbad alle Poren sich öffnet und dann geschrubbt wird, dann richtig. Also mit diesen Wasserschalen übergossen wird und gewaschen wird. Und ganz ungewohnt auch, das ein fremder Mensch die die Haare wäscht oder in die Oasen geht und den Kopf wäscht, dein Gesicht wäscht. Und das war würde ich auch sagen, so ganz authentisches Gefühl hier aber auch gleichzeitig kann man dann so richtig eintauchen in diese Welt. Da kann man sich richtig vorstellen, wie man es hier so geschafft haben, dann auch bei dieser Hitze einfach so frisch in den Tag zu starten. Das war wirklich richtig toll, das zu erleben. Und der Hamam, der Spa ist natürlich auch wunderschöne Marmor gehalten und ganz, ganz orientalisch exotisch. Richtig, richtig toll.
00:26:09 - 00:29:27
Isabel: Ja, echt eine wirklich wunderbar wunderschöne Erfahrung, Marokko auf ganz authentische Art und Weise zu erleben. Und ich glaube, was die Stadt schon auch noch mal besonders macht, das so auch irgendwie so ein bisschen diese Gegensätzlichkeit. Weil man hat eben auf der einen Seite wirklich noch so dieses ganz traditionelle Marokko, dass man halt wirklich auch einfach Dinge sieht die man sag ich jetzt mal in Europa eigentlich kaum mehr sonst sieht. Zum einen an was an Fahrzeugen noch auf den Straßen zu finden ist, die sonst bestimmt hier nicht mehr zugelassen werden, aber auch, dass man irgendwie zwischendrin mal einen Esel sieht, der irgendwie Zuckerpackungen irgendwie auf so einer Ladefläche trägt oder irgendwie auch das irgendwie mal fährt. Und irgendwie steht plötzlich drei, vier Kamele am Straßenrand, solche Dinge. Und dann hat man aber auch die total moderne Welt, dann hat man irgendwie total moderne Cafes, wo man dann auch irgendwie ein Burger essen kann. Und jetzt nicht nur so dieses typisch marokkanische Persien und e, was übrigens auch hier auf der Dachterrasse gibt, das ist es ist eben wirklich noch so, es glaube ich, ist gerade eine super spannende Zeit hier zu sein, weil ich war das erste Mal in Marrakesch vor acht Jahren, da habe ich es wirklich noch sehr viel mehr in dieser traditionellen Welt wahrgenommen als jetzt heute. Und ich glaube, es ist gerade wirklich so, so ein bisschen so, dass es so zwischen diesen zwei Welten irgendwie hängt und deswegen wirklich cool hier zu sein und wirklich diese Zeit hier mit zu nehmen, weil ich mir vorstellen kann, dass es in zehn Jahren noch mal vielleicht wieder eingebüßt. Klingt jetzt schon fast so ein bisschen eher, urteilt aber, dass es von dieser traditionellen Welt eben wo eben auch zum Gebet nach wie vor gerufen wird, das La Sultana ist eben auch in der Nähe von zwei Moscheen, was wirklich auch wunderschöne Gebäude sind, die man oben von der Dachterrasse auch sehen kann, wo dann eben zum Sonnenuntergang und auch darüber hinaus eben zum Gebet gerufen wird. Ähm, ja. Und um vielleicht auch noch mal diese Authentizität, von der wir beide jetzt gerade schon gesprochen haben, noch mal zu unterstreichen, eben sowohl in der Kulinarik. Ich hatte jetzt gerade eben schon gesagt, oben auf der Dachterrasse sind ja zwei Restaurants, eines davon ist eben für ein Lunchangebot verfügbar, das andere eben dann am Abend. Und da gibt es eben dann auch eine schöne Auswahl an Metzgereien, eben dieser, diesen traditionellen orientalischen Gerichten, von Hummus über Papageien usw. angefangen bis hin dann eben zu heute im Main Restaurant, eben diesen Tajins oder eben Couscous Gerichten oder diesen traditionell dieser traditionellen Suppe, die, die man hier erleben kann. Und so spielt eben auch so ganz traditionelle Musik. Also es gibt einen Herren, der eben dieses Abendessen dann mit seiner Musik untermalt und es ist wirklich zieht sich halt wirklich total durch. Es ist die mega authentische Erfahrung für Marrakesch und dafür mit hohem Niveau.

00:29:27 - 00:31:09
Clemens: Genau, Du hast ja auch diese Uniform erwähnt und diese diesen Hut. Der FES heißt ja so ein roter Filz, Stumpfhut mit so einer Quaste dran, der ganz typisch für Marokko ist und dazu so eine rote Samtuniform. Und ich würde sagen, sieht man das woanders durchaus auch aus. In so einem Grand Hotel für finde ich, nehme ich das eher wie so eine Verkleidung war. Aber hier ist es eben wirklich so absolut. Authentisch passt einfach wirklich real hier hinein. Ja, also zusammengefasst kann man wirklich nur sagen Herkommen. Ja, kommen wir. Wer wirklich dieses Gefühl sucht, der findet das hier einfach in der vollsten Perfektion und vollsten Schönheit. Und jeder Kunstliebhaber kommt hier wirklich auf seine Kosten. Man könnte hier einfach ja Tage verbringen und sich einfach nur umschauen und jede Ecke begutachten. Und wer hätte dann immer noch nicht die volle Schönheit und die ganzen Kunstwerke hier entdeckt, weil es einfach so opulent und so üppig ausgestattet ist? Es ist wirklich, wirklich unglaublich und schwer zu beschreiben. Eine wirkliche Top Top Top Empfehlung. Wir haben hier echt ganz, ganz besonderen Ort gefunden und freuen uns, den mit euch zu teilen. Ja gut, dann verbleiben wir damit und.

00:31:10 - 00:31:10
Isabel: Verabschieden.

00:31:10 - 00:31:17
Clemens: Uns. Wenn man jetzt noch uns einen exotischen Drink gönne.

00:31:17 - 00:31:24
Isabel: Ein Marrakesch Cocktail, der mit rollender Karottensaft, Safran und.

00:31:25 - 00:31:27
Clemens: Zimtsterne.

00:31:28 - 00:31:28
Isabel: Sternen.

00:31:29 - 00:31:39
Clemens: Ach wunderbar, es ist schon echt. Alles duftet hier auch ganz, ganz fantastisch und exotisch. Das ist wirklich eine tolle Empfehlung. Okay, dann ja, bis zum nächsten Mal.

00:31:39 - 00:31:46
Isabel: Ja oder? bzw. vielleicht verraten wir auch noch, dass wir uns dann verabschieden in Richtung Wüste Agafay Wüste.

00:31:48 - 00:31:48
Clemens: Ja, da werden.

00:31:48 - 00:32:15
Isabel: Wir dann und wann noch mal berichten. Alles gut läuft. Dann werden wir das auf jeden Fall noch mal davon berichten, weil ich denke, dass das auch eine echt eine schöne Kombination ist aus Stadterleben und dann danach irgendwie mal wieder so was ganz anderes erleben. Eben wieder völlig völlig andere Erfahrungen als eben in Marrakesch zu sein. Dann eben nur diese 30 Minuten Fahrt in die Wüste, aber dazu bald mehr.

00:32:16 - 00:32:17
Clemens: Okay, dann.

00:32:17 - 00:32:22
Isabel: Verabschieden wir uns jetzt wirklich das Vielen Dank fürs Zuhören und bis bald. Ciao.

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